Feng Shui in Gebäuden und Räumen

dining-roomEs gibt die verschiedensten Energiequellen, an denen man sich orientieren kann. So besteht zum Beispiel ein Energiestrom zwischen Nord- und Südpol. Ein Gebäude stellt für diesen Energiestrom ein Hindernis dar. Hier in Österreich befinden wir uns auf der nördlichen Hemisphäre und sind daher der fließenden Energie vom Nordpol ausgesetzt. Die Ausrichtung des Gebäudes entscheidet, ob das Gebäude Energie aufnimmt oder diese abgibt. Dabei gibt es kein gut oder schlecht – richtig oder falsch. Jede Situation muss einzeln betrachtet werden und entsprechend der gewünschten Funktion gestaltet werden.

Die Prinzipien des Feng Shui stellen jedoch nicht nur dies dar. Die Traumpsychologie geht in dieselbe Richtung. In dieser spiegelt das Haus unser Leben wieder. Sowohl ein Traumpsychologe, als auch ein Feng Shui Meister können nach einem ersten Blick in Ihre vier Wände sagen, wo die Energien ins Stocken geraten.

Das Schlafzimmer hat die Aufgabe, beruhigend zu wirken, sodass Sie Ruhe und Erholung finden und am nächsten Morgen ausgeruht und voller Elan aufwachen. Dazu muss das Schlafzimmer innerhalb des Gebäudes ein Sammler sein. Bei der Unterteilung kann man noch weiter ins Detail gehen. So verbringen wir nicht nur die Nacht, sondern insgesamt etwa ein Drittel des Tages im Bett. Daher sollte das Bett im Schlafzimmer die Position des Sammlers einnehmen. Diese sollte einerseits den Mittelpunkt des Raumes darstellen und andererseits eine gerade Seite (zum Beispiel das Kopfstück) Richtung Norden schauen.

Bei Büroräumlichkeiten dreht sich wiederum alles um Ihren Arbeitsplatz. So rät Feng Shui, den Arbeitsplatz so auszurichten, dass man den Eingang sieht – dies ist unabhängig von der Himmelsrichtung. Das hat einen einfachen Grund: Sowohl Sie, als auch die Person, welche den Raum betritt, fühlen sich wohler, wenn sie sich einander ansehen. Dieses Gefühl erzeugt positive Energien.

Ein heiß diskutiertes Thema im Bereich Einrichtung / Dekoration sind Spiegel. Spiegel können eine sehr positive, aber auch eine sehr negative Auswirkung auf das Chi haben: Hängen die Spiegel zum Beispiel einander gegenüber, dann erzeugt dieser “Ping Pong-Effekt” eine Energiesperre. Gewinnt ein Raum durch einen Spiegel jedoch an Tiefe, so hat diese eine unglaublich positive Wirkung auf die Energie.