Das Geheimnis von Feng Shui ist keine Zauberei, sondern die reine Beobachtung der Natur. Bei der Entstehung des Feng Shui ging es darum, den richtigen Platz zu finden. Die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Schutz und Wasser mussten gegeben sein. Genau wie sich der Lebensstandard weiterentwickelt hat, hat sich auch das Feng Shui entwickelt. Heute geht es nicht mehr um die Grundbedürfnisse des Menschen, sondern den Einklang mit der Natur. Beim Feng Shui geht es in erster Linie um die Lebensenergie Chi – wie diese sich in einer Umgebung bewegt und wodurch sie beeinflusst wird.

Wörtlich übersetzt heißt Feng Shui “Wind und Wasser”. Bildlich erklärt sich dies am besten anhand des Wasserkreislaufes: Das Wasser fällt in Form von Regen auf die Erde. Dort sammelt es sich in Bächen und Flüssen und gelangt in die Ozeane. Durch die Wärme der Sonne verdunstet das Wasser an der Oberfläche und es bilden sich Wolken. Der Wind trägt diese wieder über das Festland, wo sie sich nach einer Weile wieder abregnen

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Feng Shui lehnt sich ebenfalls an die Aromatherapie und die Psychologie der Farben an. Diese beiden Philosophien haben zum Ziel, dass sich der Mensch in seiner Umgebung wohl fühlt – genau wie Feng Shui. Weitere unterstützende Elemente sind auch Praktiken wie traditionelle Chinesische Medizin, Yoga oder Meditation.

Doch Feng Shui ist längst nicht nur im Bereich der Alternativmedizin angesehen. Viele Professoren und Doktoren haben sich bei der Untersuchung von Feng Shui beteiligt und ziehen diese als Studie des Umfeldes in ihre Behandlungen ein. Dazu passt auch das Sprichwort “Schicksal kommt zuerst, Glück als zweites und als drittes Feng Shui”. Dieses zeigt, dass Feng Shui kein Wundermittel für alles ist, sondern eine hilfreiche Lehre und Technik, jedoch mit ihren Grenzen. Gewisse Dinge sind durch die Astrologie vorbestimmt, diese kann auch Feng Shui nicht ändern. Es wird sozusagen als Zusatz für die Bestimmung gesehen.