Yin und Yang

yin_yang-svgYin und Yang sind die Gegensätze, welche stets im Gleichgewicht sein müssen. Dieser Sachverhalt wird auch im bekannten Symbol verdeutlicht: Um ein Ganzes zu sein, braucht es beide Teile. So verkörpert Yin das Weibliche. Es symbolisiert das Wasser, welches auf der Erde fließt, sowie die Erde selbst. Yang hingegen steht für das Männliche. Es symbolisiert das Feuer, welches zum Himmel empor steigt, sowie den Himmel selbst. Sollten Yin und Yang einmal aus dem Gleichgewicht sein, gibt es verschiedene Ansätze, sie wieder auszubalancieren.

Es gibt dabei vier Aspekte, wie Yin und Yang ausgeglichen werden können: den mentalen, den emotionalen, den physischen und den spirituellen Ansatz.

Beim Physischen sieht man ein Ungleichgewicht unter anderem an der Schlafposition oder dem Pulsschlag: Schläft man zusammengerollt oder hat einen schwach fühlbaren Puls, verbunden mit einem Kältegefühl, deutet dies auf Yin hin. Schläft man wiederum ausgestreckt und hat einen starken Puls und ein warmes Gefühl, überwiegt das Yang.

Die mentale Ausgeglichenheit bezieht sich auf die Hirnhälften. Bei einer Yin-ausgelegten Person dominiert die rechte Hirnhälfte, dies bedeutet, dass die Person Linkshänder ist. Bei einem Rechtshänder ist wiederum die linke Hirnhälfte die Dominante und die Person ist nach Yang ausgelegt.

Die spirituelle Auslegung von Yin und Yang handelt von der Atmung: Das Einatmen symbolisiert Yin und das Ausatmen Yang.

Im letzten Ansatz geht es um die Emotionen: Einfach ausgedrückt sind die von außen provozierten Gefühle Yang und alle Gefühle, welche in uns selbst entstehen symbolisieren Yin.

Diese vier Auslegungen von Yin und Yang bieten uns die Möglichkeit, uns selbst zu analysieren und mit der Zeit zu lernen, ein Ungleichgewicht auszugleichen.

Yin und Yang spielen beim Feng Shui eine wichtige Rolle, zum Beispiel bei der Raumeinteilung. Yin steht für alles Materielle und Yang für das Nichtmaterielle. Möbel stellen bei der Raumgestaltung folglich Yin dar und das nicht materielle, wie zum Beispiel das Licht, wird Yang zugeordnet. Ist ein Raum zugestellt, erdrückt er uns und ist er leer, wirkt er kahl und nicht einladend. Yin und Yang müssen im Gleichgewicht sein, damit wir uns in einem Raum wohl fühlen können.